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08.08 Das Initial

Die Erzeugung automatischer Initiale fällt über den Absatz-Modus der Maßpalette sehr leicht:

  1. Initial – ja oder nein?
  2. Wieviele Zeichen bilden das Initial?
  3. Über wieviele Zeilen sollen die Initialzeichen aufgebaut werden?

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Prozentuales Initial. Wird das Initial markiert, dann finden Sie in der Maßpalette anstelle der Schriftgröße einen Prozentwert, der frei verändert werden kann. Werte zwischen 10% und 400% sind möglich (diese Werte sind aber abhängig von der verwendeten Schriftgröße).

Initiallimitierungen. Neben der Anzahl Zeichen können Sie in der Maßpalette auch wählen, über wie viele Zeilen (maximal 16) sich das Initial erstrecken soll. Maximal können Sie die ersten 127 Zeichen eines Absatzes als Initial formatieren.

Andere Initialschrift. Ein Initial kann wie jedes andere Textzeichen markiert und modifiziert werden. In XPress ist es möglich, mit einer Zeichenstilvorlage eine andere Schrift als Vorlage zu definieren. Die verschiedenen Schriften weisen bei identischem Schriftgrad oft unterschied liche Versalhöhen aus. Daher kommt man beim Schriftenmix in der Regel nicht mit der automatischen Initialhöhe nach XPress-Vorgaben von 100 % aus. Hier müssen Sie experimentieren. Ein solches Initial sollte natürlich eine eigene Zeichenstilvorlage verpasst bekommen.

Optischer Randausgleich. Für den optischen Randausgleich, auch von Initialen, bietet XPress 8 die hängenden Zeichen. Mehr darüber erfahren Sie in Kapitel 10.

Ergänzung zum Buch >>

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Anordnung der Initial-Eingaben in XPress 10

Automatisch formatiertes Initial. Seit XPress 9 kann über die Funktion „Bedingte Stile“ das Aussehen der Initiale automatisch »gegen« den Restabsatz gesteuert werden.

Prozentuales Initial »reloaded«. Nun sind Werte zwischen 10 % und 1600 % möglich (der untere Wert kann bei kleiner Schrift höher ausfallen – z.B. ca 16,7 Prozent bei 12 pt und dreizeiligem Initial)