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20.02 Objektstile

In einem Objektstil lassen sich im Großen und Ganzen alle Einstellungen aus den verschiedenen Registern des Dialogfelds Modifizieren speichern, zum Beispiel Randstil, Umfluss usw. Hier gilt dasselbe wie bei den Stilvorlagen für Text: Wenn Sie die Attribute eines Objektstils ändern, werden die Layoutelemente, denen Sie diesen Objektstil zugewiesen haben, automatisch aktualisiert.

Einschränkungen. Leider ließen sich Schlagschatten bis XPress 8.x nicht im Objektstil speichern, Merkmale wie Deckkraft, Skalierung eines eventuell im Rahmen enthaltenen Bilds usw. und sogar die Rahmenform hingegen schon. Werden gruppierte Elemente als Gruppe aktiviert, schließen sich eventuell Objektstilzuweisungen aus. Mit Tabellen funktionieren Objektstile gar nicht.

Unterschiede. Ein Vorteil von Objektstilen gegenüber Stilvorlagen ist, dass Sie selektiv Eigenschaften im Stil ausschließen können: Wenn Sie z.B. Kästen in den Randspalten haben, die alle gleich aussehen sollen, aber eine unterschiedliche Höhe haben, dann schließen Sie die Höhe aus dem Objektstil einfach aus. Randstil, Hintergrundfarbe und selbst die Breite der Rahmen ändern sich fortan konsistent, nur die Höhe des Rahmens bleibt unberührt. Definierte Objektstile gelten nicht nur für das aktuelle Layout, sondern für alle Layouts im aktuellen Projekt.

Objektstile sind Projektressourcen. Sie unterscheiden sich aber von anderen Projektressourcen:

  • sie lassen sich im- und exportieren,
  • sie sind nicht Bestandteil von Job Jackets.

Im XPress-8-Buch hatten wir noch formuliert, dass Objektstile beim Kopieren von „gestilten“ Objekten in eine andere Datei verloren gehen, Diese Schwäche besteht nicht mehr in den letzten Versionen von 8, 9, 10 oder 2015.